Tag 3

Gestern dann also die erste ernstzunehmende Wanderung. 

20km, zwei „Berge“ und 500 Höhenmeter. 

Ich hab ja keine Ahnung, aber dieses Höhenprofil fand ich dann doch etwas beängstigend. 


Als ich endlich das erste Stück Landstraße hinter mich gebracht hatte, wurde es richtig fein zu laufen. Nette Dörfer, Feldwege, kleine Straßen – und alles gekennzeichnet mit den rot-weißen GR Markierungen. Einfach mal über Stunden keine Karte nötig, fand ich super. Das Handy kam nur aus der Tasche um Fotos zu machen. 

Das Wetter war weiterhin bewölkt, fand ich aber nicht schlimm. Es war auch so schon anstrengend genug, wenn da noch die Sonne auf den Kopf brezelt hätte ich den Col des Ares glaub ich nicht geschafft. 

Hab ich aber! Bis 15 Uhr hatte ich die zweite Spitze auf dem Höhenprofil geschafft, oben erstmal Pause, was essen, Schuhe aus, kurz entspannen. 

Der Abstieg ist ja nicht so richtig meins, das eine Knie und der andere Knöchel zickten, außerdem wurde der Rucksack irgendwann echt schwer und überhaupt.. fühlte ich mich als wäre ich 15km gekraxelt. Achso, war ich ja auch. 

Was allerdings meiner Laune keinen Abbruch tat. Peggy würde stolz auf mich sein, irgendwann stellte sich dieses „Gedanken ziehen lassen“ von alleine ein. Wie ich schon sinnierte, ganz still wird mein Kopf wohl niemals sein. Aber ich habe nicht mehr jeden Gedanken aufgegriffen, sondern alles irgendwie nur vorbeiziehen lassen. 

So verbrachte ich einen nach außen ganz stillen Tag (bis auf meine Schnauferei und gelegentliche Beschwerden dass es nach der nächsten Kurve wieder nur bergauf geht!) und war in mir irgendwie ganz leicht und zufrieden. 

Abends angekommen im zuckersüßen Ferienhäusle, was leider doch nicht soooo abgeschieden liegt wie es aussah. Eher im Garten vom Haus der Vermieter. Allerdings ohne direkten Einblick, ich bin also für mich – bis auf den Hund, der immer mal vorbei schaut. Aber mit dem komm ich klar. ?

So, meine Vorräte sind aufgebraucht, jetzt werde ich mal ins nächste Dorf stiefeln und schauen ob es einen kleinen Supermarkt oder ähnliches gibt. 

Hier noch ein paar Fotos von gestern!

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1 Kommentar

  1. Moin Katja.Bei den Bildern von der Gegend,den netten Menschenund das ganze drumherum,könnte man dierekt neidisch werden.Da hast du ja doch ziemlich viel Glück gehabt.Weiter so.Ich kann nur sagen:Respekt.Ich wünsche dir noch ganz viel Spaß, gute Erholung,viele gute Leute kennenlernen.

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