Tag 0 und Tag 1

San Diego also.
Nach gut 22 Stunden wach sind wir auf der (fast) anderen Seite der Welt angekommen!
Sharon und Terry, unsere Gastgeber, sind ein herzliches, offenes Paar mit einem wahnsinnig schönen Haus in einer sehr hübschen Wohngegend. So richtig American: einstöckige Häuser, gepflegte Vorgärten, Garage am Haus, PickUp davor. Klischee erfüllt!

Während hier die Sonne ziemlich früh unterging, hatten unsere inneren Uhren schon weit nach Mitternacht. Aber wir haben den JetLag überlistet, haben uns frisch gemacht und sind nochmal raus gegangen. Der Abend war toll in einer süßen Bar mit guter Musik und netten Leuten. Irgendwann gibt allerdings jeder mal auf und so waren wir um halb drei im Bett. Körper total platt, Kopf jetzt hellwach. Klar!

Ein paar Stunden Schlaf gingen trotzdem und so starteten wir heute morgen ziemlich frisch in den ersten Tag.
Ganz klar: ein Glückstag!

Sharon hatte Frühstück vorbereitet und mit Kaffeetasse in der Hand hatten wir den besten Ausblick in den Garten… und auf zwei Kolibris, die munter von Blüte zu Blüte sausten!

Und dann ging’s los: an den Hafen, Geburtstagsgeschenk einlösen!
Tini und Dana haben mir einen Whalewatching-Trip auf einem Segelboot geschenkt und wir haben tatsächlich Blauwale gesehen!
Mit einem Segelboot ging es über eine Stunde raus aufs offene Meer, vorbei an San Diegos Skyline und dem amtlichen Marinestützpunkt mit Flugzeugträger und Hubschrauber-Übungsplätzen.
Nah der mexikanischen Grenze dann: die erste Fontäne! Nicht EIN Blauwal, was schon Glück gewesen wäre… DREI Blauwale, eine Mutter mit Kalb und Begleitung!
Und die haben wohl auch „Humanwatching“ gemacht, denn sie haben unser Schiff über eine halbe Stunde begleitet und sind immer wieder aufgetaucht.

Es war gigantisch. Majestätisch. Atemberaubend! Diese beeindruckenden Tiere, so elegant und schön, wie sie erst als helle Schatten direkt unter der Wasseroberfläche neben uns her geglitten sind um dann aufzutauchen und zu zeigen wie riesig sie wirklich sind. Wahnsinn!
Voll mit Emotionen ging es zurück an Land, wo noch ein Schiffsmuseum und ein Outletcenter auf uns warteten…. aber nichts ist so erwähnenswert wie das glückliche Grinsen in unseren Gesichtern.

Nur noch eins: der Spruch des Tages kam vom All-American-Dad mit Weltuntergangsmiene:

If you wanna live, come with me, Son

Dann nahm er seinen Sohn bei der Hand und verschwand unter Deck… zum Klo.

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2 Kommentare

  1. Wow, ich bin begeistert und beeindruckt, wie immer ein wenig dabei. Danke für die Beschreibung und die stimmungsvollen Fotos.
    Ich wünsche euch beiden noch wunderbare Tage und mir, dass der Blog so lebendig weiter geführt wird.
    Alles Liebe, Eva

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